Fehlsichtigkeit in Graz.
Wenn das Auge Bilder nicht exakt auf der Netzhaut abbildet.
Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen.
Je nach Form der Fehlsichtigkeit erscheinen Gegenstände in der Ferne, in der Nähe oder in unterschiedlichen Entfernungen unscharf oder verzerrt. Eine genaue augenärztliche Untersuchung hilft dabei, die Ursache festzustellen und die passende Korrektur zu bestimmen.
In der Ordination von Prof. Priv. Doz. Dr. Ewald Lindner in Graz erfolgt eine umfassende Untersuchung der Augen und persönliche Beratung zu Brille, Kontaktlinsen sowie möglichen refraktiven Behandlungsverfahren.


Was ist eine Fehlsichtigkeit?
Damit wir scharf sehen können, müssen einfallende Lichtstrahlen so gebündelt werden, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht.
Bei einer Fehlsichtigkeit liegt dieser Brennpunkt nicht exakt auf der Netzhaut oder das Licht wird nicht gleichmäßig gebündelt. Die Folge: Das Sehen kann je nach Art der Fehlsichtigkeit in der Ferne, in der Nähe oder in mehreren Entfernungen unscharf sein.
Zu den häufigsten Formen zählen Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie), Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und Alterssichtigkeit (Presbyopie).
Welche Formen der Fehlsichtigkeit gibt es?
Welche Korrektur passt zu meinen Augen?
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von der Art und Stärke der Fehlsichtigkeit, der Gesundheit des Auges und den persönlichen Sehbedürfnissen ab.
Neben Brille und Kontaktlinsen können bei geeigneten Erwachsenen auch refraktive Verfahren infrage kommen. Welche Möglichkeit am besten geeignet ist, sollte nach einer umfassenden Untersuchung individuell besprochen werden.
Welche Möglichkeiten gibt es bei Fehlsichtigkeit?
Je nach Art der Fehlsichtigkeit stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Korrektur zur Verfügung. Welche davon am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Stärke der Fehlsichtigkeit, dem Alter, der Gesundheit der Augen und den persönlichen Sehbedürfnissen ab.
Brille und Kontaktlinsen ermöglichen eine Korrektur ohne operativen Eingriff. Bei geeigneten Erwachsenen können auch refraktive Verfahren eine Möglichkeit sein, die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen zu reduzieren.
Voraussetzung für eine gute Entscheidung ist eine sorgfältige Untersuchung und individuelle Beratung.
Ist eine refraktive Operation für jeden geeignet?
Nein.
Nicht die Anzahl der Dioptrien allein entscheidet darüber, ob ein refraktiver Eingriff sinnvoll ist.
Vor einer möglichen Behandlung müssen unter anderem Hornhaut, Tränenfilm, Pupillen, Linse, Netzhaut und Sehnerv beurteilt werden. Ebenso wichtig sind die persönlichen Sehgewohnheiten, der Alltag und realistische Erwartungen an das Ergebnis.
Es gibt keinen bestimmten Dioptrienwert, ab dem eine Operation automatisch sinnvoll ist. Entscheidend sind unter anderem die Anatomie des Auges, die Stabilität der Fehlsichtigkeit, das Alter und die persönlichen Sehziele.
Nein. Ob eine Laserbehandlung möglich ist, hängt unter anderem davon ab, ob die Hornhaut dafür geeignet ist und keine relevanten Gegenanzeigen vorliegen. Deshalb ist vor einer möglichen Behandlung eine genaue Untersuchung notwendig.
Nein. Eine hohe Brillenunabhängigkeit kann bei geeigneten Patientinnen und Patienten erreicht werden, sie kann jedoch nicht garantiert werden. Welche Sehqualität realistisch erreichbar ist, sollte vor der Behandlung individuell besprochen werden.
Eine Korrektur der Fehlsichtigkeit für die Ferne beseitigt die natürliche Alterssichtigkeit nicht. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Fähigkeit der Augenlinse, auf unterschiedliche Entfernungen scharfzustellen. Je nach Sehbedarf können deshalb andere Strategien sinnvoll sein.
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Welche Korrektur besser geeignet ist, hängt unter anderem von der Augenoberfläche, dem Alltag, sportlichen Aktivitäten, den persönlichen Sehansprüchen und der Verträglichkeit von Kontaktlinsen ab.
Ja. Eine Fehlsichtigkeit kann sich im Laufe des Lebens verändern. Besonders Kurzsichtigkeit kann sich in jüngeren Jahren noch weiterentwickeln. Auch nach einem refraktiven Eingriff können Rest- oder Folgefehler auftreten.





