Schwarze Punkte im Auge oder Mücken vor den Augen
Sehen Sie plötzlich schwarze Punkte, Fäden oder Blitze im Auge? Häufig steckt eine harmlose Glaskörpertrübung (Mouches volantes) dahinter. In manchen Fällen können die Beschwerden jedoch auf einen Netzhautriss oder eine Netzhautablösung hinweisen. Deshalb sollte jede neu auftretende Sehverschlechterung augenärztlich abgeklärt werden.
Moderne augenärztliche Untersuchung in Graz
Kassenordination • Zeitnahe Termine • Untersuchung von Netzhaut und Glaskörper


Was bedeuten schwarze Punkte vor den Augen?
Schwarze Punkte vor den Augen entstehen häufig durch Veränderungen des Glaskörpers. Meist handelt es sich um harmlose Glaskörpertrübungen. Treten die Beschwerden plötzlich zusammen mit Lichtblitzen oder einer Sehverschlechterung auf, sollte das Auge rasch augenärztlich untersucht werden.
Mögliche Ursachen
Schwarze Punkte oder bewegliche Schatten vor den Augen können unterschiedliche Ursachen haben. In vielen Fällen sind sie harmlos, manchmal steckt jedoch eine Erkrankung dahinter, die rasch behandelt werden sollte. Nur eine augenärztliche Untersuchung kann die genaue Ursache feststellen.
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Was unsere Patientinnen sagen
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Glaskörper im Inneren des Auges. Dabei können kleine Verdichtungen entstehen, die als schwarze Punkte, Fäden oder sogenannte „fliegende Mücken“ wahrgenommen werden. Häufig steckt eine harmlose Glaskörperabhebung dahinter. Treten die Beschwerden jedoch plötzlich auf, nehmen sie rasch zu oder werden von Lichtblitzen, einem dunklen Schatten oder einer Sehverschlechterung begleitet, sollte die Ursache umgehend augenärztlich abgeklärt werden.
Als „fliegende Mücken“ oder Mouches volantes bezeichnet man kleine Punkte, Fäden oder Schatten, die sich im Sichtfeld bewegen. Sie entstehen durch Veränderungen des Glaskörpers und fallen besonders beim Blick auf helle Flächen oder den Himmel auf. In den meisten Fällen sind sie harmlos, sollten bei plötzlich auftretenden Beschwerden jedoch augenärztlich abgeklärt werden.
Lichtblitze können entstehen, wenn der Glaskörper an der Netzhaut zieht. Häufig treten sie im Zusammenhang mit einer Glaskörperabhebung auf. Da Lichtblitze jedoch auch auf einen Netzhautriss hinweisen können, sollten sie immer zeitnah von einem Augenarzt untersucht werden.
Schwarze Punkte oder sogenannte „fliegende Mücken“ sind häufig harmlos und entstehen meist durch altersbedingte Veränderungen des Glaskörpers. Treten sie jedoch plötzlich in großer Zahl auf oder werden von Lichtblitzen, einem dunklen Schatten oder einer Sehverschlechterung begleitet, sollte rasch eine augenärztliche Untersuchung erfolgen. So können ernsthafte Erkrankungen wie ein Netzhautriss oder eine Netzhautablösung ausgeschlossen werden.
Eine sofortige augenärztliche Untersuchung ist erforderlich, wenn plötzlich sehr viele neue schwarze Punkte auftreten, Lichtblitze sichtbar werden, ein dunkler Schatten oder ein „Vorhang“ ins Sichtfeld zieht oder sich das Sehvermögen verschlechtert. Diese Beschwerden können auf eine Erkrankung der Netzhaut hinweisen und sollten rasch abgeklärt werden.
Viele Betroffene nehmen schwarze Punkte mit der Zeit weniger stark wahr, da sich das Gehirn daran gewöhnt oder sich die Trübungen im Glaskörper verlagern. Vollständig verschwinden sie jedoch nicht immer. Entscheidend ist zunächst, ernsthafte Ursachen durch eine augenärztliche Untersuchung auszuschließen.
Der Augenarzt untersucht zunächst das Auge mit speziellen Untersuchungsgeräten. Häufig werden die Pupillen mit Augentropfen erweitert, um die Netzhaut vollständig beurteilen zu können. So lässt sich feststellen, ob eine harmlose Glaskörperabhebung oder eine behandlungsbedürftige Veränderung der Netzhaut vorliegt.
Eine Glaskörperabhebung muss in den meisten Fällen nicht behandelt werden. Wichtig ist jedoch die augenärztliche Kontrolle, da zu Beginn ein Netzhautriss ausgeschlossen werden muss. Treten später erneut Lichtblitze, viele neue schwarze Punkte oder eine Sehverschlechterung auf, sollte das Auge erneut untersucht werden.
Ja. Wenn schwarze Punkte plötzlich gemeinsam mit Lichtblitzen oder einem dunklen Schatten im Sichtfeld auftreten, kann dies auf einen Netzhautriss oder eine beginnende Netzhautablösung hinweisen. Eine Netzhautablösung ist ein augenärztlicher Notfall und sollte umgehend untersucht und behandelt werden.
Auch ohne Beschwerden wird eine augenärztliche Kontrolle in regelmäßigen Abständen empfohlen. Ab dem 40. Lebensjahr sowie bei familiärer Vorbelastung oder bestehenden Erkrankungen (z. B. Diabetes) sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.
Der Grüne Star ist eine chronische Erkrankung des Sehnervs, die unbehandelt zu bleibenden Sehschäden führen kann. Da die Erkrankung lange Zeit keine Symptome verursacht, ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend.
Ein Glaukom ist nicht heilbar, kann jedoch bei frühzeitiger Erkennung und konsequenter Behandlung in seinem Fortschreiten deutlich verlangsamt werden. Ziel der Therapie ist der Erhalt der vorhandenen Sehkraft.
Nein. Die Glaukomdiagnostik ist schmerzfrei. Untersuchungen wie Augeninnendruckmessung, Gesichtsfeldanalyse oder OCT sind für Patientinnen und Patienten in der Regel gut verträglich.
Die Dauer hängt von der Fragestellung und den notwendigen Untersuchungen ab. Eine generelle augenärztliche Untersuchung dauert in der Regel etwa 20–30 Minuten, bei erweiteter Diagnostik entsprechend länger.





