Grauer Star in Graz.
Wenn die Sicht zunehmend trüber wird.
Sehen Sie zunehmend verschwommen, wirken Farben blasser oder fühlen Sie sich bei hellem Licht und beim Autofahren in der Nacht stärker geblendet? Dahinter kann ein Grauer Star, medizinisch Katarakt, stecken.
In der Ordination von Prof. Priv. Doz. Dr. Ewald Lindner in Graz erfolgt eine umfassende augenärztliche Untersuchung und persönliche Beratung zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten.


Was ist der Graue Star?
Der Graue Star, medizinisch Katarakt, ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse. Die normalerweise klare Linse verliert zunehmend ihre Transparenz. Dadurch gelangt weniger Licht ins Auge und das Bild auf der Netzhaut wird unschärfer.
Meist entwickelt sich der Graue Star langsam über Monate oder Jahre. Die häufigste Ursache ist der natürliche Alterungsprozess. Viele Betroffene bemerken zunächst nur, dass sie trotz neuer Brille schlechter sehen oder alltägliche Situationen wie Lesen und Autofahren zunehmend anstrengender werden.
Nicht jede Linsentrübung muss sofort operiert werden. Entscheidend ist vor allem, wie stark das Sehvermögen und der persönliche Alltag beeinträchtigt sind.
Woran kann ich einen Grauen Star erkennen?
Wie geht es weiter, wenn ein Grauer Star vermutet wird?
Ob tatsächlich ein Grauer Star hinter den Beschwerden steckt, lässt sich durch eine augenärztliche Untersuchung feststellen. Dabei wird beurteilt, wie ausgeprägt die Linsentrübung ist und wie stark das Sehvermögen beeinträchtigt wird.
Auf Basis der Untersuchung bespricht Prof. Dr. Lindner mit Ihnen die nächsten Schritte. Nicht immer ist sofort eine Operation notwendig. Entscheidend sind der Befund, Ihre Sehbeeinträchtigung und Ihre persönlichen Anforderungen im Alltag.
Nein. Die Operation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Die meisten Patientinnen und Patienten verspüren während des Eingriffs keine Schmerzen.
Die eigentliche Operation dauert meist nur etwa 10 bis 20 Minuten. Der Eingriff wird üblicherweise ambulant durchgeführt, sodass kein Krankenhausaufenthalt notwendig ist.
Entscheidend ist nicht, wie stark die Linse bereits getrübt aussieht, sondern wie sehr das Sehvermögen Ihren Alltag beeinträchtigt. Schwierigkeiten beim Lesen, Autofahren, Erkennen von Gesichtern oder eine zunehmende Blendempfindlichkeit können dafür sprechen, eine Operation in Betracht zu ziehen. Die Entscheidung wird individuell und gemeinsam getroffen.
Viele Patientinnen und Patienten bemerken bereits am ersten Tag eine deutliche Verbesserung. Das endgültige Sehergebnis entwickelt sich jedoch meist im Laufe der folgenden Wochen, während das Auge vollständig abheilt und sich die Sehkraft stabilisiert.
Unmittelbar nach der Operation dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Danach gilt: Sie dürfen wieder fahren, sobald Ihr Sehvermögen ausreichend gut ist und dies augenärztlich bestätigt wurde.
Lesen ist häufig bereits am ersten oder zweiten Tag wieder möglich. Auch Spaziergänge sind meist rasch erlaubt. Auf schweres Heben, starke körperliche Belastungen und Kontaktsport sollte in den ersten Wochen jedoch verzichtet werden.
Nein. Die eingesetzte Kunstlinse bleibt dauerhaft klar. Allerdings kann sich Monate oder Jahre später die hintere Linsenkapsel eintrüben. Dieser sogenannte Nachstar lässt sich mit einem kurzen, schmerzfreien YAG-Lasereingriff ambulant behandeln.
Eine endgültige Brillenanpassung erfolgt üblicherweise etwa vier bis sechs Wochen nach der Operation, wenn die Heilungsphase abgeschlossen und die Sehkraft stabil ist.





